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Baumstachler-Urson

Den nachtaktiven Urson bekommen Menschen in seiner Heimat nur selten zu sehen, all-gegenwärtig dagegen sind die Spuren seiner Nagezähne: Baumrinde wird vor allem im Winter derart gründlich benagt, dass die Bäume zugrunde gehen können. Unbeliebt macht er sich auch durch seinen großen Appetit auf Salziges, der sogar vor verschwitzten Handschuhen, Paddeln und Gartenmöbeln nicht Halt macht. Nicht selten wird der Urson daher bejagt. Bei Gefahr flüchtet der hervorragende Kletterer auf einen Baum. Ist dies nicht möglich, schlägt er mit dem stachelbewehrten Schwanz in Richtung des Angreifers. Wenn dabei einige der etwa 30.000 mit Widerhaken versehenen Stacheln können in dessen Haut hängen bleiben, können sie sich bei Bewegung tiefer in die Haut bohren. 

 

Auf einen Blick

Steckbrief

NameUrson (Erethizon dorsatum)
VerbreitungNordamerika bis Mexiko
LebensraumWälder, Kulturland
NahrungLaub, junge Triebe, Beeren, Rinde
MaßeKopf-Rumpf-Länge: 60-75 cm, Gewicht: 8-18 kg
Gefährdungnicht gefährdet

Baumstachler-Urson im Tierpark Gotha

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