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Beo

„Beo“ bedeutet im indonesischen Sprachraum „Plappermaul“: Kaum eine andere Vogelart plappert so viel wie der Beo. Schrille Pfiffe und glucksende Kehllaute dienen dem Zusammenhalt der geselligen Vögel. Die meisten Beos entwickeln sich in menschlicher Obhut zu begabten Imitatoren von Worten und Geräuschen.

Der Mittelbeo ist die häufigste der sieben Unterarten. In ihrer Heimat halten sie sich meist in den Baumwipfeln auf. Besonders in der Frühe und vor Sonnenuntergang ziehen sie lärmend durch den Urwald. Zur Blütezeit landen große Schwärme in den Bäumen, trinken Nektar und tragen durch die an Stirn und Kehle anhaftenden Pollen zur Bestäubung bei. Ihre Nester legen die Beos in Baumhöhlen an.

 

Auf einen Blick

Steckbrief

NameMittelbeo (Gracula religiosa intermedia)
VerbreitungHimalaja bis Indonesien
Lebensraumsubtropischer Regenwald
NahrungFrüchte, Insekten, Würmer, Nektar
MaßeLänge: 24-37 cm, Gewicht: 180-280 g
Gefährdungnicht gefährdet

Beo im Tierpark Gotha

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