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Halsbandpekari

Pekaris wirken wie kleine Verwandte der hiesigen Wildschweine, gehören jedoch zu einer eigenen Familie, den Nabelschweinen. Mit dem Sekret aus einer nabelähnlichen Drüse am Rücken markieren sie ihre Reviere, aber auch alle Gruppenmitglieder.

Die geselligen Tiere streifen in gemischten, von einem Weibchen geführten Gruppen umher. Junge Halsbandpakaris sind stets gut versorgt, denn ältere Schwestern und Tanten betätigen sich als Ammen.

Mit einer Vielzahl von Grunz-, Bell- und Kläfflauten verständigen sich die Tiere untereinander. Auch Attacken auf Rivalen werden mit lautem Grunzen und Zähneklappern angekündigt. Hauptfeinde der Pekaris sind Pumas, Jaguare und der Mensch, der sie als Fleisch- und Lederlieferant bejagt.

 

Auf einen Blick

Steckbrief

NameHalsbandpekari (Pecari tajacu)
VerbreitungSüd-USA bis Argentinien
LebensraumWälder, Savannen, Halbwüsten, Flusstäler
NahrungWurzeln, Nüsse, Pilze, Früchte, gelegentlich kleine Schlangen, Echsen, Fische, Frösche und Aas
MaßeSchulterhöhe: 30-50 cm, Gewicht: 17-25 kg
Gefährdungnicht gefährdet

Halsbandpekari im Tierpark Gotha

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