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Hirtenstar

Hirtenstare waren einst nur in Asien verbreitet, wurden aber auch anderswo als Schädlingsbekämpfer eingebürgert. Die in Indien als „Farmers Freund” bezeichneten Vögel fressen viele Insekten, die in der Landwirtschaft als Schädlinge gelten. Sie fangen die von Pflügen aufgescheuchten Insekten und picken Zecken von Rinderrücken.

Die oft so nützlichen Hirtenstare sind aber nicht immer beliebt. Sobald Insekten rar werden, machen sie sich über Samen und Früchte her und schädigen die Ernte. Eingeführte Hirtenstare werden vielerorts zur Konkurrenz für einheimische Vögel. Die intelligenten, sprachbegabten Stare sind als Heimvögel beliebt; auf einigen pazifischen Inseln werden sie gegessen.

 

Auf einen Blick

Steckbrief

NameHirtenstar (Acridotheres tristis)
Verbreitungsüdliches Asien; in anderen Teilen der Welt eingeführt
Lebensraumoffene Wälder, Savanne, Felder, Gärten
NahrungSamen, Früchte, Insekten, Würmer, kleine Säuger und Reptilien, Fische, Eier, Abfälle
MaßeLänge: 23-26 cm, Gewicht: 82-143 g
Gefährdungnicht gefährdet

Hirtenstar im Tierpark Gotha

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