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Kugelgürteltier

Das Dreibindengürteltier ist das einzige Gürteltier, das sich zu einer Kugel zusammenrollen kann. Das von der spanisch sprechenden Bevölkerung auch „Bolita” (=Kügelchen) genannte Tier versucht bei Bedrohung zunächst wegzulaufen. Schließlich verwandelt es sich blitzschnell in eine etwa fußballgroße Kugel, die von Angreifern wie Hunden oder Füchsen nicht zu knacken ist. Auch das einzige Junge, das einmal pro Jahr geboren wird, kann seinen noch weichen Panzer schon nach wenigen Stunden schließen. Hauptfeind der Gürteltiere ist also der Mensch, der sie vor allem durch Erschließung ihres Lebensraums, aber auch durch illegale Brandrodung und Handel gefährdet. Lokal werden Gürteltiere auch eingesammelt und gegessen.

 

Auf einen Blick

Steckbrief

NameSüdliches Kugelgürteltier (Tolypeutes matacus)
Verbreitungsüdliches Zentral-Südamerika
Lebensraumoffenes Grasland, Buschwälder
NahrungInsekten (besonders Ameisen, Termiten), gelegentlich Früchte
MaßeKopf-Rumpf-Länge: 21-27 cm, Gewicht: 1,2-2,0 kg
Gefährdungbedenklich

Kugelgürteltier im Tierpark Gotha

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