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Löffler

Bis vor kurzem waren Löffler in Deutschland sehr selten; seit Ende des 20. Jh. brüten sie auf Inseln und Halligen im Wattenmeer. Im Prachtkleid tragen die Altvögel eine Federhaube; Kinn, Kehle und Brust färben sich gelb. Gemeinsam errichten die Paare ihr turmartiges Nest und kümmern sich um Brut und Aufzucht der Jungen.

Auf der Nahrungssuche führen Löffler mit pendelnden Kopfbewegungen ihren leicht geöffneten Schnabel durch flaches Wasser. Gerät etwas zwischen die löffelförmigen Schnabelhälften, schließen sie sofort die Kiefer und verschlucken die Beute. Im Herbst sammeln sich die Vögel und bauen Energiereserven auf für den kräftezehrenden Flug ins Winterquartier in Südwesteuropa oder Afrika.

 

Auf einen Blick

Steckbrief

NameLöffler (Platalea leocorodia)
VerbreitungSüd-, West- und Mitteleuropa, Vorderasien, Mittel- und Ostasien, Nordostafrika
LebensraumSümpfe und Verlandungszonen mit Bewuchs, Seen, Meeresküsten, Salzwiesen
NahrungInsekten, Weich- und Krebstiere, Fische
MaßeLänge: 70-95 cm, Gewicht: 1.500-1.800 g
Gefährdungnicht gefährdet

Löffler im Tierpark Gotha

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