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Nutria

Nutrias waren ursprünglich nur in Südamerika beheimatet. Im 19. Jahrhundert wurden sie dort wegen ihres damals sehr begehrten Pelzes so stark bejagt, dass sie vom Aussterben bedroht waren. Schutzmaßnahmen und zunehmende Haltung in Farmen führten wieder zum Anstieg des Bestandes.

Aus Pelztierfarmen entkommene Nutrias haben sich auch in anderen Regionen der Welt angesiedelt, überstehen allerdings strenge Winter nur selten. Je nachdem, wie ungestört sie bleiben, sind sie tag- oder nachtaktiv. Die Tiere verbringen die meiste aktive Zeit im Wasser; dank der Schwimmhäute an den Hinterbeinen schwimmen sie sehr gut.

Nutrias betreiben ausgiebige Fellpflege: Immer wieder streichen sie mit den Vorderfüßen über die Fettdrüsen in den Mundwinkeln und kämmen ausgiebig mit Füßen und Zähnen ihr Fell.

 

Auf einen Blick

Steckbrief

NameNutria (Myocastor coypus)
Verbreitungsüdliches Südamerika, in Nordamerika und Eurasien eingebürgert
LebensraumSüßgewässer mit Ufervegetation
NahrungWasserpflanzen, Insekten, Muscheln
MaßeKopf-Rumpf-Länge: 38-65 cm, Gewicht: 8-10 kg
Gefährdungnicht gefährdet

Nutria im Tierpark Gotha

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