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Pallashörnchen

Pallashörnchen sind in Asien weitverbreitet. Sie fühlen sich dank ihrer Anpassungsfähigkeit aber inzwischen auch in Ländern wie Frankreich und den Niederlanden wohl. Entkommene oder freigelassene Heimtiere konkurrieren mit heimischen Eichhörnchen um Nahrung und Lebensraum. Sie gelten daher als unerwünschte invasive Art. Die flinken Kletterer haben nicht nur scharfe Krallen, mit denen sie Löcher graben, sie sind auch, mehr als Eichhörnchen, eifrige Knabberer an Baumrinden und Kabeln. Pallashörnchen tolerieren pro Hektar Lebensraum mehr Artgenossen als Eichhörnchen und verdrängen diese dadurch. In der Lebensweise ähneln sie diesen: Sie leben einzelgängerisch und verteidigen ihr Revier vehement gegen Artgenossen.

 

Auf einen Blick

Steckbrief

NamePallashörnchen (Calloscirurus erythraeus)
VerbreitungNordostasien, China, Südostasien; in zahlreiche Länder eingeführt
Lebensraumsubtropische Bergwälder, Parks
NahrungSamen, Getreide, Früchte, Nüsse, Insekten, Blätter, Blüten, gelegentlich Vogeleier
MaßeKopf-Rumpf-Länge: 16-28 cm, Gewicht: 310-460 g
Gefährdungnicht gefährdet

Pallashörnchen im Tierpark Gotha

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