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Quastenstachler

Quastenstachler bewohnen Felsenhöhlen, Erdbaue oder auch Höhlen in umgestürzten Bäumen, die sie nur in stockdunkler Nacht verlassen. Bei ihrer nächtlichen Nahrungssuche wandern sie bis zu 15 Kilometer weit; stets sind sie dabei leise und äußerst aufmerksam. Feinde wie Leoparden, Schlangen und große Eulen werden durch aufgestellte Stacheln und das Rasseln mit der Schwanzquaste vertrieben. Besonders hartnäckige Angreifer bekommen die Stacheln zu spüren. Auch von Menschen werden die Tiere bejagt, denn ihr Fleisch ist begehrt.

Neugeborene Quastenstachler sind bereits weit entwickelt und sehr lebhaft. Schon am zweiten Tag entfernen sie sich zeitweilig von ihrer Mutter. Sie werden lange und intensiv von den Eltern betreut.

 

Auf einen Blick

Steckbrief

NameAfrikanischer Quastenstachler (Atherurus africanus)
VerbreitungWest- und Zentralafrikfa
LebensraumWälder bis in 2.300 m Höhe, Waldinseln
NahrungRinde, Wurzeln, Blätter, Früchte
MaßeKopf-Rumpf-Länge: 35-60 cm
Gefährdungnicht gefährdet

Quastenstachler im Tierpark Gotha

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