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Raufußkauz

Raufußkäuze bewohnen bevorzugt ausgedehnte Wälder mit alten Baumbeständen. Alte Spechthöhlen und andere Baumhöhlen dienen ihnen als Brutstätte, sie beziehen aber auch geeignete Nistkästen.

Die kleine Eule mit dem großen, eckigen Kopf hält sich tagsüber gut verborgen im Waldesinneren auf. Erst nach Einbruch der Dunkelheit beginnt die Jagd auf Beutetiere, bei der der Vogel geschickt zwischen den Bäumen hindurch streift. Im Vorfrühling singen ledige Männchen in klaren, windstillen Nächten ohne Unterbrechung ein hohles „Bububububu”, bis sich ihnen ein Weibchen zugesellt. Ab April beziehen die Paare die Baumhöhlen. Raufußkäuze breiten sich in den letzten Jahren zunehmend in neue Gebiete aus.

 

Auf einen Blick

Steckbrief

NameRaufußkauz (Aegolius funereus)
VerbreitungNordeuropa, Nord- u. Mittelasien, Nordamerika
Lebensraumvorwiegend Nadelwälder mit offenen Flächen
Nahrungkleine Nagetiere, Vögel bis Drosselgröße
MaßeLänge: 24-26 cm, Gewicht: 100-200 g
Gefährdungnicht gefährdet

Raufußkauz im Tierpark Gotha

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