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Schwarzstorch

Schwarzstörche haben ein großes Verbreitungsgebiet, brüten jedoch meist verstreut und sind selten in größerer Zahl anzutreffen.

Die menschenscheuen Vögel nisten im Wald; ihre Horste errichten sie auf hohen Bäumen oder Felssimsen. Mehr noch als Weißstörche sind sie auf Nahrung aus dem Wasser spezialisiert. Sie waten durch seichte Gewässer und erbeuten vor allem Fische. Bis zu zehn Kilometer weit wird die Beute im Kehlsack zurück zum Horst gebracht.

In den ersten Lebenswochen erhalten die Jungen etwa alle vier Stunden Futter. Im Gegensatz zu den relativ stummen Weißstörchen geben die Schwarzstörche verschiedene Laute von sich; nur das sonst storchtypische Klappern ist eher selten.

Schwarzstörche sind Zugvögel, die zum Winter nach Süden ziehen.

 

Auf einen Blick

Steckbrief

NameSchwarzstorch (Ciconia nigra)
Verbreitungöstliches Mitteleuropa, mittleres Asien
Lebensraumausgedehnte Wälder mit Feuchtgebieten
NahrungFische, Frösche, Wasserinsekten, Heuschrecken
MaßeLänge: 95-100 cm, Gewicht: bis zu 3 kg
Gefährdungnicht gefährdet

Schwarzstorch im Tierpark Gotha

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