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Stabheuschrecke

Stabheuschrecken zu entdecken ist Glückssache, denn sie sind Meister der Tarnung. Da sie weder schnell laufen, noch springen oder fliegen können, ist die Tarnung als Schutz vor Fressfeinden wie Vögeln oder Eidechsen überlebenswichtig. Wenn sie tagsüber im Gebüsch ruhen, legen sie die Beine dicht an den stabförmigen Körper und sehen dadurch einem Zweig täuschend ähnlich. Bei Gefahr lassen sie sich fallen und stellen sich tot. Stundenlang können sie in einer Position verharren. Indische Stabheuschrecken sind fast immer weiblich. Sie pflanzen sich durch Parthenogenese, also ohne Befruchtung, fort. Die Temperatur während der Eientwicklung entscheidet über das Geschlecht. Nur vereinzelnd schlüpft aus den Eiern ein Männchen.

 

Auf einen Blick

Steckbrief

NameIndische Stabheuschrecken (Carausius morosus)
Verbreitungursprünglich Südindien, in viele Teile der Welt eingeführt
LebensraumStrauchvegetation der tropischen Regenwälder
NahrungBlätter
MaßeLänge: Männchen 5-6 cm, Weibchen 7-9,5 cm
Gefährdungnicht gefährdet

Stabheuschrecke im Tierpark Gotha

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