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Waffenkiebitz

Der Waffenkiebitz hält sich meist in Wassernähe auf; er watet darin umher, pickt Insekten von der Oberfläche oder holt Würmer aus der schlickigen Uferzone. Auch das Nest wird nahe am Wasser errichtet. Außerhalb der Brutzeit schließen sich die lebenslang verbundenen Paare Schwärmen an, die je nach Witterung umherziehen. So besiedeln sie rasch neue Lebensräume. Jede feuchte Zone ist attraktiv für sie, so dass man sie z.B. auch auf städtischen Grünflächen beobachten kann, wenn diese Wasserstellen zu bieten haben.

Ein etwa 8 mm langer Sporn am Flügelbug führte zum Namen „Waffenkiebitz”; sein zweiter Name „Schmiedekiebitz” bezieht sich auf seinen lauten Warnruf, der wie das Hämmern auf einen Amboss klingt.

 

Auf einen Blick

Steckbrief

NameWaffenkiebitz (Vanellus armatus)
Verbreitungsüdliches Afrika
LebensraumFeuchtgebiete aller Art und Größe (außer in bergigen Regionen)
NahrungKrebse, Muscheln, kleine Fische, Würmer, Insekten
MaßeLänge: 27-31 cm, Gewicht: 110-215 g
Gefährdungnicht gefährdet

Waffenkiebitz im Tierpark Gotha

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