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Weissnackenkranich

Weißnackenkraniche überwintern in Korea und Japan. Nach einem bis zu 3.000 km langen Flug treffen sie Anfang April in ihren Brutgebieten ein und die Partner begrüßen sich mit langen Duettgesängen, bei denen das Weibchen auf jeden Ruf des Männchens mit zwei hohen Lauten antwortet. Gemeinsam bauen sie ein hügelartiges Nest.

In der Brutzeit verteidigen die Paare vehement ihr Revier. In den Winterquartieren dagegen schließen sich oft Hunderte von Kranichen zu Gruppen zusammen. Wie alle Kraniche zeigen die Vögel anmutige Tänze mit hohen Sprüngen und Flügelschlägen. Auch Grasbüschel werden dabei in die Luft geworfen. Sie bestärken damit ihre Zusammengehörigkeit und bauen Spannungen ab.

Die zunehmende Umwandlung von Feuchtgebieten in Agrarland gefährdet die Kraniche.

 

Auf einen Blick

Steckbrief

NameWeißnackenkranich (Grus vipio)
VerbreitungNordostmongolei, Nordostchina, Südostrussland
LebensraumFeuchtwiesen, Sümpfe, See- und Flussufer
NahrungWasserpflanzen, Getreide, Wurzeln, Kräuter; während Jungenaufzucht Insekten, Frösche, Mäuse
MaßeLänge: 130-140 cm, Gewicht: 5-6 kg
Gefährdunggefährdet

Weissnackenkranich im Tierpark Gotha

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