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Chinchilla
Chinchillas sind Nagetiere, die die felsigen Gebirgsregionen in den Hochgebirgen Südamerikas bewohnen. Leider sind inzwischen viele Chinchilla-Arten in freier Wildbahn stark gefährdet und vom Aussterben bedroht. Als Haustiere hingegen erfreuen sich die flauschigen Nager jedoch heute großer Beliebtheit. Auffällig sind die pelzigen Nager vor allem durch ihre großen schwarzen Augen und die großen Ohren. Beides dient dazu, dass sich die Tiere in der Dunkelheit orientieren können. Chinchillas sind von Natur aus sehr soziale Tiere, die in freier Wildbahn in größeren Gruppen zusammenleben. Diese Chinchilla-Herden können aus bis zu mehreren Hundert Tieren bestehen. Dank einer ausgeprägten Lautsprache können die südamerikanischen Nager miteinander kommunizieren. Alle Chinchilla-Arten sind von Natur aus Pflanzenfresser. In ihrem natürlichen Habitat, das in felsigen, oftmals kargen Hochgebirgsgebieten liegt, ernähren sie sich hauptsächlich von Gräsern, Blättern, Kräutern und Kleinsämereien. Ergänzt wird der Speiseplan durch Früchte und Insekten. Chinchillas haben mit über 20.000 Haaren pro Quadratzentimeter das dichteste Fell aller Säugetiere. Eine Besonderheit, die den Tieren leider oft zum Verhängnis wurde, denn ihre Pelze waren und sind sehr begehrt.
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| Name | Chinchilla (Chinchilla lanigera) |
| Verbreitung | Südamerika (Chile, Bolivien, Peru) |
| Lebensraum | Gebirgsregionen |
| Nahrung | Gräser, Blätter, Kräuter, Früchte u. Insekten |
| Maße | Kopf-Rumpf-Länge: 23-38 cm |
| Gefährdung | stark gefährdet |
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Chinchilla im Tierpark Gotha
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