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Köhlerschildkröte

Köhlerschildkröten sind sehr anpassungsfähig. Sie kommen in zwei Klimazonen vor: den wechselfeuchten Tropen mit Trocken- und Regenzeit und den immerfeuchten Tropen ohne jahreszeitliche Schwankung. Dabei nutzen sie verschiedene Lebensräume. Dank der relativ langen Beine kommen sie auch in unwegsamem Gelände gut voran. Sie sind ruhig und friedlich, nur während der Paarungszeit zeigen sich die Männchen aggressiv. Mit hühnerähnlichen Tönen umwerben sie die Weibchen. Die Eier werden in eine selbst ausgehobene Grube abgelegt und sorgfältig mit Erde bedeckt. Köhlerschildkröten sind wegen der Zerstörung ihres Lebensraums gefährdet; sie werden aber auch oft wegen ihres Fleisches gefangen oder illegal als Heimtier gehandelt.

 

Auf einen Blick

Steckbrief

NameKöhlerschildkröte (Chelonoidis carbonarius)
Verbreitungnördliches und zentrales Südamerika
LebensraumGras- und Feuchtsavannen, Dornbuschtrockenwald, tropischer Regenwald
Nahrungpflanzliche Kost, seltener Aas, Schnecken, Würmer und Insekten
MaßePanzerlänge: 30-50 cm, Gewicht: bis 20 kg
Gefährdunggefährdet

Köhlerschildkröte im Tierpark Gotha

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