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Lama

Das Lama ist neben dem Alpaka das typische Nutztier Südamerikas. Es stammt vom Guanako ab, ist aber größer und schwerer als dieses.

Lamas spielen für die Bewohner des unwegsamen Geländes auf den Hochebenen der Anden eine wichtige Rolle als Transporttier. Ihre Sohlenpolster und die beweglichen Zehen schützen sie vor dem Ausrutschen. Bis zu 40 Kilogramm Last trägt ein Lamahengst in einem Tagesmarsch 20 bis 30 Kilometer weit.

Stuten und Jungtiere werden halbwild auf Weiden gehalten. Die Andenbewohner nutzen ihre grobe Wolle, verarbeiten das Leder und essen das Fleisch. In holzarmen Gegenden ist der getrocknete Dung ein geeignetes Brennmaterial. In den Anden wird das Lama jedoch allmählich vom Alpaka verdrängt, das Wolle von hoher Qualität liefert.

 

Auf einen Blick

Steckbrief

NameLama (Lama guanicoe f. glama)
VerbreitungPeru, Bolivien, Chile, Argentinien (Anden)
Lebensraumvom Menschen bestimmt
NahrungGräser, Kräuter, Laub
MaßeWiderristhöhe: 110-130 cm, Gewicht: 120-150 kg
Gefährdungnicht gefährdet

Lama im Tierpark Gotha

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