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Landziege

Ziegenhaltung hat in Thüringen Tradition. Typisch war die gehörnte, hell- oder dunkelbraune Landziege, die vor allem von Arbeiterfamilien als genügsamer Milch- und Fleischproduzent gehalten wurde. Es war üblich, die Tiere im Sommer zum Weiden in den Wald zu treiben, oft in großer Zahl, so dass Schäden in der Forstwirtschaft die Folge waren.

Um die züchterisch nur wenig gepflegte Rasse wetterfester und produktiver zu machen, wurden Toggenburger Ziegen eingekreuzt; so entstand eine neue Rasse, die Thüringer Waldziege.

Die Landziege wurde 1928 mit ähnlichen Rassen zur Bunten Deutschen Edelziege zusammengefasst und verlor dadurch ihren Rang als eigenständige Rasse. Einige Züchter bemühen sich dennoch bis heute um ihre Reinzucht.

 

Auf einen Blick

Steckbrief

NameThüringer Landziege (Capra aegagrus f. hircus)
VerbreitungDeutschland (Thüringen)
Lebensraumvom Menschen bestimmt
NahrungGräser, Kräuter, Triebe
MaßeSchulterhöhe: 80-90 cm, Gewicht: 50-80 kg
Gefährdunggefährdet

Landziege im Tierpark Gotha

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