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Mara

Die Mara ähnelt im Sitzen einem Hasen und im schnellen, flüchtenden Lauf mit hohen Sprüngen einer Antilope. Sie läuft im Passgang wie ein Kamel. Trotz all dieser Ähnlichkeiten ist sie jedoch mit den Meerschweinchen verwandt.

Von allen Nagetieren ist die Mara mit ihren langen Beinen und hufartigen Füßen am besten an das Laufen angepasst. Auf der Flucht kann sie zwei Meter weite Sätze machen und erreicht bis zu 45 km/h. Diese Anpassung ist im weiten Grasland ihrer Heimat ein Vorteil. Maras sind tagaktiv und leben gesellig in kleinen Trupps. Sie wohnen in Erdhöhlen, die sie selbst graben oder von den verwandten Viscachas übernehmen. In freier Wildbahn sind sie argwöhnisch, verlieren aber in menschlicher Obhut schnell ihre Scheu.

 

Auf einen Blick

Steckbrief

NameGroße Mara (Dolichotis patagonum)
VerbreitungArgentinien
Lebensraumtrockene Buschsteppe (Monte), Grassteppe (Pampa), seltener lichte Wälder
NahrungGras, Kräuter, Laub, trockene Halme, Samen
MaßeKopf-Rumpf-Länge: 61-80 cm, Gewicht: 7-15 kg
Gefährdungbedenklich

Mara im Tierpark Gotha

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