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Marabu

Marabus siedeln sich bevorzugt in Gegenden an, die Aussicht auf Aas und Abfall bieten. So sieht man sie besonders in viehreichen Gebieten und in Stadtnähe. Ihre wichtige Rolle als Abfallbeseitiger und Heuschreckenfänger bewahrt sie weitgehend vor der Verfolgung durch den Menschen.

Die ausgezeichneten Segelflieger halten hoch in der Luft schwebend nach Nahrung Ausschau. Erblicken sie ein totes Tier, lassen sich die mächtigen Störche fallen und landen nicht selten zwischen Geiern, die mit ihren hakenförmigen Schnäbeln bereits die Bauchdecke des verendeten Tieres aufgehackt haben, um an die inneren Organe zu gelangen. Etwa 700 g Nahrung benötigt ein ausgewachsener Marabu täglich.

 

Auf einen Blick

Steckbrief

NameMarabu (Lepoptilus crumeniferus)
VerbreitungAfrika südlich der Sahara
LebensraumFeuchtgebiete, offene Landschaften, Viehzuchtgebiete
NahrungAas, Insekten, kleine Säugetiere, Vögel, Fische
MaßeScheitelhöhe: 140-150 cm, Gewicht: 5-7,5 kg
Gefährdungnicht gefährdet

Marabu im Tierpark Gotha

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