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Schleiereule

Obwohl Schleiereulen bevorzugt menschliche Bauwerke wie Scheunen, Dachstühle oder Kirchtürme zum Quartier nehmen, bleiben sie oft unbemerkte Gäste, denn sie sind scheu und, außer bei Störungen, ausschließlich nachtaktiv.

Auf der Jagd gleiten die Eulen meist nur wenige Meter über dem Boden im wendigen, lautlosen Flug. Ihre Beute, vor allem Mäuse, peilen sie selbst in völliger Dunkelheit sicher über das Gehör an; Fluggeräusche würden dabei stören.

Der namengebende weiße Schleier aus zwei Kränzen mit besonders gebauten Federn rund um die Augen wirkt wie zwei Antennen empfangsverstärkend für Geräusche. Eulen hören dank solcher Federkränze auf fast zehn Meter Entfernung das Kauen, Piepsen oder Rascheln von Mäusen.

 

Auf einen Blick

Steckbrief

NameSchleiereule (Tyto alba)
VerbreitungEuropa, Südostasien, Afrika, Australien, Amerika
Lebensraumlichte, felsenreiche Wälder, halboffene Kulturlandschaft
NahrungKleinsäuger, Insekten, Vögel
MaßeLänge: 34-36 cm, Gewicht: 300-360 g
Gefährdungnicht gefährdet

Schleiereule im Tierpark Gotha

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