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Steppendingo

Dingos sind keine Wildhunde. Sie stammen von Haushunden ab, die vermutlich von asiatischen Seefahrern mitgebracht wurden und verwilderten. Lange nach den ersten Einwanderern, den Aborigines, aber mindestens 3.500 Jahre vor den Europäern, besiedelten Dingos Australien. Sie fügten sich in die Fauna ein und sorgen bis heute als eifrige Jäger dafür, dass Kängurus nicht überhand nehmen. Die Aborigines zogen wild geborene Welpen auf. Die Hunde dienten ihnen als Bettwärmer, Lagerreiniger, Jagd- und Wachhunde. Rinderfarmer schätzen die Kaninchenjäger, von Schaffarmern werden sie dagegen verfolgt. Ein langer Zaun hält sie heute aus dem südöstlichen Australien fern.

Dingos bellen kaum, aber sie winseln und heulen in vielen Tönen. Es gibt zwei Typen, den langbeinigen Steppendingo und den kurzbeinigen Bergdingo.

 

Auf einen Blick

Steckbrief

NameSteppen-Dingo (Canis lupus f. dingo)
VerbreitungAustralien (außer Südwesten und Südosten)
LebensraumWälder, Steppe, Wüste, Gras- und Buschland, Bergland, Feuchtgebiete
NahrungBeuteltiere, Kaninchen, Vögel, Huftiere, Reptilien, Fische, Insekten, Früchte, Aas
MaßeKopf-Rumpf-Länge: 85-100 cm, Gewicht: 10-22 kg
Gefährdunggefährdet

Steppendingo im Tierpark Gotha

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