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Alpaka

Alpakas gehören zu den Neuweltkamelen und stammen ursprünglich vom Vikunja ab, das in den Hochländern der südamerikanischen Anden lebt. Vor etwa 6000 Jahren wurden sie vom Menschen domestizie1 und
seitdem vor allem wegen ihrer Wolle und teilweise auch als Fleischlieferanten gehalten. In ihrer Heimat leben Alpakas in größeren Herden und zeigen ein ausgeprägtes Sozialverhalten. Sie sind sehr gesellige und friedliche Tiere mit einer klaren Gruppenstruktur. Als Pflanzenfresser ernähren sie sich hauptsächlich von rohfaserreichen Gräsern und Binsen, die sie dank ihres speziellen Verdauungssystems gut verwerten können. Die Tragzeit einer Alpaka-Stute beträgt rund elf Monate. Meist kommt ein einzelnes Jungtier zur Welt, das mehrere Monate von der Mutter gesäugt wird. Alpakas können ein Alter von bis zu etwa 25 Jahren erreichen. Auch in Deutschland gewinnt die Haltung von Alpakas zunehmend an Beliebtheit. Neben der Hobbyhaltung werden sie hier oft als Herdenschutztiere eingesetzt, da sie wachsam sind, früh Alarm schlagen und ihre Herde zuverlässig beschützen.

 

Auf einen Blick

Steckbrief Alpaka

NameAlpaka (Vicugna Pacos)
VerbreitungPeru, Bolivien, Chile
LebensraumHochland
NahrungGräser
MaßeLänge: 80 - 100 cm, Gewicht: 60 Kg
Gefährdungnicht gefährdet

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Alpaka im Tierpark Gotha

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