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Bengal-Tiger
Der Bengal- oder Königstiger war ursprünglich in Asien weit verbreitet, doch durch die Bejagung und Lebensraumverlust ist sein Verbreitungsgebiet nur noch sehr zerstückelt auf dem indischen Subkontinent. Die Zahl der freilebenden Tiere wird auf nur noch 2500 geschätzt und es gibt mittlerweile viele Schutzaktionen und Reservate, um diese Art zu retten. Tiger sind grundsätzlich Einzelgänger und kommen nur zur Paarung zusammen. Sie gebären zwei bis sechs Jungtiere, von denen meist nur ein bis zwei Jungtiere überleben und bis zu drei Jahren bei der Mutter bleiben. Um ihr Revier zu markieren nutzen Tiger ihren Urin als Duftmarke und können diesen waagerecht an Bäumen und Büschen versprühen. Jedes Tier besitzt ein einzigartiges Streifenmuster, das es unverwechselbar macht, ähnlich wie der Fingerabdruck beim Menschen, anhand dessen man jedes Individuum eindeutig identifizieren kann. Als Wappentier Indiens symbolisieren Königstiger Stärke, Macht und Schönheit. Tiger sind schon seit je her mit den Königshäusern und Machthabern in Asien und der ganzen Welt eng verwoben.
Auf einen Blick
Steckbrief Bengal-Tiger
| Name | Der Königstiger (Panthera tigris tigris), auch Bengal-Tiger |
| Verbreitung | Er ist auf dem Indischen Subkontinent verbreitet |
| Lebensraum | Dschungel |
| Nahrung | Seine Hauptnahrung sind große Säuger wie Nilgauantilopen, Gaure, Sambarhirsche, Barasinghas, Axishirsche und Wildschweine |
| Maße | Kopf-Rumpf-Länge: 166-190 cm, Gewicht: bis 200 kg |
| Gefährdung | stark gefährdet |
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Bengal-Tiger im Tierpark Gotha
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