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Eurasischer Luchs
Der Eurasische Luchs, auch Nordluchs genannt, war früher von den britischen Inseln bis nach Palästina im Süden nahezu in ganz Europa und großen Teilen Asiens verbreitet. Er kommt sogar bis zum Polarkreis vor und ist damit die am nördlichsten lebende Katzenart der Welt. Durch Lebensraumverlust und intensive Bejagung wurden sein Bestand und sein Verbreitungsgebiet jedoch stark eingeschränkt. In Deutschland wurde der Luchs um etwa 1850 ausgerottet und kam danach lange Zeit nicht mehr natOrlich vor. Seit den 1970er-Jahren werden Eurasische Luchse in Europa und auch in Deutschland wieder angesiedelt. Erste stabile Populationen konnten sich im Harz sowie in Süddeutschland etablieren. Eurasische Luchse sind sehr heimliche Waldbewohner. Sie beanspruchen große Reviere und meiden die Nahe des Menschen. Als opportunistische Jäger haben sie ein breites Beutespektrum, das von Mäusen bis hin zu Wildschweinen reicht. Zudem fiessen sie auch Aas. Während der Paarungszeit im Frühjahr kommen Luchse zusammen und
verbringen mehrere Wochen miteinander. Nach etwa 73 Tagen Tragzeit b. iingt das Weibchen an einem geschützten Platz im Unterholz zwei bis fOnf Jungtiere zur Welt. Die Jungen bleiben ungefllhr ein Jahr bei der Mutter, bevor sie abwandern und eigene Reviere suchen.
Auf einen Blick
Steckbrief Eurasischer Luchs
| Name | Eurasischer Luchs (Lynx lynx) |
| Verbreitung | Mitteleuropa bis China |
| Lebensraum | Wälder, Gebirge |
| Nahrung | Mäuse, Ratten, Rehe |
| Maße | Länge: 80-120 cm |
| Gefährdung | nicht gefährdet |
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Eurasischer Luchs im Tierpark Gotha
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