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Schwarzbüschelaffe
Schwarzbüschelaffen sind wie alle Krallenaffen hochsoziale Tiere und leben in großen Familiengruppen von bis zu 20 Tieren. Die ganze Familie, besonders der Vater und die älteren Geschwister kümmern sich um den Nachwuchs der Gruppe. Nach 150 Tagen kommen bei dieser Art vorwiegend Zwillinge zur Welt. Meist gebärt dabei aber nur das ranghöchste Weibchen den Nachwuchs. Charakteristisch und namensgebend für diese Art sind die schwarzen Ohrbüschel an den Außenrändern der Ohren. Als Futterspezialisten hat sich diese Primatenart auf Baumsäfte spezialisiert und ritzt mit ihren Außenzähnen die Rinde bestimmter Baumarten an und trinken deren Saft. Schwarzbüschelaffen gelten zwar als ungefährdet, sind aber auch von extremer Lebensraumzerstörung und Tierhandel betroffen. Diese Primatenart ist sehr selten in der zoologischen Haltung und wird nur von 7 deutschen Einrichtungen gezeigt.
Auf einen Blick
Steckbrief Schwarzbüschelaffe
| Name | Schwarzbüschelaffe (Callithrix penicillata) |
| Verbreitung | Brasilien |
| Lebensraum | Tropenwald |
| Nahrung | Baumsäfte, Früchte, Insekten |
| Maße | Körperlänge: 19–22 cm / Gewicht: 350 g |
| Gefährdung | nicht gefährdet |
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Schwarzbüschelaffe im Tierpark Gotha
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